Klinische Hypnose vs. Hypnose (Showhypnose): Die dramatische Wahrheit kommt ans Licht

Inhaltsverzeichnis

Was heilt – und was nur blendet. Die erschütternde Wahrheit hinter der Hypnose.

Lesezeit: ca. 7 Minuten

Wenn wir Ihnen sagen würden, wie man schwarze Schafe erkennen kann, die möglicherweise Ihre Konkurrenz ist und wie Sie mit wirkungsvollen Argumenten Ihren zukünftigen Klientinnen und Klienten den wahren Unterschied erklären können, würden Sie das wissen wollen? Mehr noch, wenn Sie wüssten, dass Sie auf diese Art und Weise, mehr Menschen erreichen und somit mehr Menschen helfen könnten, wie wichtig wäre es Ihnen dann zu erfahren, wie Sie diesen Vorteil nutzen und erfolgreich einsetzen könnten?

Die klinische Hypnose unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Hypnose (Showhypnose), sie wird auch gerne simple als Hypnose bezeichnet. Sie wird gezielt für Therapien angewendet, da Sie u.a. auf wissenschaftlich fundierten Methoden basiert. Während die klassische Hypnose oft als unspezifische Technik angewendet wird, gleicht die klinische Hypnose einem modernen Chirurgen mit einem hochpräzisen Werkzeug. Sie arbeitet mit gezielten Suggestionen, um nachhaltige Veränderungen im Verhalten oder der Wahrnehmung zu bewirken. Zudem kommen Metaphern gerne zum Einsatz. Es ist eine subtile und zugleich sanfte Therapieform.

Im Gegensatz dazu kann die klassische Hypnose (Showhypnose) mit einem veralteten Chirurgen verglichen werden, der mit einem stumpfen, veralteten Hackbeil arbeitet. Die Ausführung befindet sich auf einem tiefen Niveau und deshalb unpräzise und ohne klare Strategie im therapeutischen Setting. Aufgrund der Tatsache, dass sie keine fundierten therapeutischen Ansätze verfolgt, bleibt sie praktisch immer oberflächlich und hat definitiv nicht ihre Stärken in der Therapie. Nicht selten sind therapierende Menschen, die diese Form der Hypnose erlernt haben, sehr schnell überfordert und können die Erwartungen der Kundinnen und Kunden sehr selten erfüllen. Später werden Sie noch katastrophales erfahren, dass eine Erschütterung in Ihnen hervorrufen könnte.

Entlarvt direkt am Anfang

Direkt zu Beginn ist der dramatische Unterschied klar erkennbar. Die Showhypnose arbeitet mit einfachen vorgegebenen Hypnose-Induktionen, die sehr gerne unangenehm für die Patientin, den Patienten sein können. Da gerne Fokussierungs-Techniken verwendet werden, bei denen man mit den Augen einen bestimmten Punkt fokussieren, genauer gesagt anstarren muss, bis fast zur Unerträglichkeit.

Die klassische Hypnose findet ihren Einsatz in der Showhypnose und daraus resultieren auch die Induktionen (Hypnose-Einleitungen). So kann es sein, dass eine Klientin, ein Klient, mittels Blitzhypnose-Technik in Trance versetzt wird. Oder mit Techniken, bei denen die Person vom stehen ins sitzen oder liegen gebracht wird. Diese Techniken bergen ein nicht zu unterschätzendes Verletzungsrisiko. Trotzdem wenden klassische Hypnotiseurinnen und klassische Hypnotiseure, solche Techniken an, um eine therapeutische Hypnose einzuleiten. Obwohl, Ihnen das Wissen der klinischen Hypnose, wie auch die medizische Ausbildung vollkommen fehlt. Das kann in einer Showhypnose sinnvoll sein, jedoch in einem Therapieumfeld sollte um solche Techniken ein grosser Bogen gemacht werden, wenn eine Seriosität wichtig ist.

Panische und überforderte Therapeutinnen und Therapeuten

Es sind leider viele Beispiele bekannt, bei denen die therapierende Person, aufgrund des zu kleinen Wissens und falsch erlernten Therapieansichten, Menschen die in Not waren und eine seriöse, fundierte Therapie suchten, durften diese Menschen solche Sätze sich anhören: «Du bist nicht hypnotisierbar.» So etwas habe ich ja noch nie erlebt.» «Mit dir kann ich so nicht arbeiten.»

Sätze die klar eine Überforderung der therapierenden Person zeigen. Da nicht auf ein tiefes Wissen vertraut werden kann. Warum das so klar ist, erfahren Sie noch im Blogbeitrag.

Der Ursprung

Schauen wir uns den Ursprung dieser beiden Hypnose-Formen an, so wird es noch deutlicher. Die klassische Hypnose findet ihren Ursprung bei Anton Messmer, ein Arzt der als Urvater der Hypnose genannt wird. Er jedoch davon ausging, dass die Kraft von einem magnetischen Feld erzeugt wird. Seine Technik wurde damals mehrmals widerlegt.

Der Vater der modernen, klinischen Hypnose ist der Arzt und Psychiater Dr. Milton Erickson.Er erlangte grossen Ruhm und Erfolg mit seinem neuen Ansatz für die Hypnosetherapie. Er prägte und vertiefte wichtige Ansätze und Techniken, die heute in der klinischen Hypnosetherapie täglich erfolgreich angewendet werden.

Der wahre Unterschied – fast schon ein Erfolgsgarant

Die klinische Hypnose hingegen hat im Vergleich zur klassischen Hypnose präzise Techniken, die individuell auf die Patientin, den Patienten abgestimmt sind, um effektive und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Sie folgt klaren therapeutischen Prinzipien. Ein Beispiel hierfür ist die Behandlung von Phobien. Während eine klassische Hypnose lediglich eine oberflächliche Entspannung erzeugen und versuchen könnte, die Angst durch einfache Suggestionen zu unterdrücken, arbeitet die klinische Hypnose gezielt mit Techniken wie Metaphern, innere Bilder verändern, Dissoziationen und arbeiten an der Zeitlinie und viele weitere zielführende Hypnose-Techniken. Die klinische Hypnose ist speziell ausgerichtet, um eine therapeutische Wirkung, mit dem Ziel auf Linderung und Heilung zu bieten. Warum diese Hypnose nahezu perfekt ist für Therapien erfahren Sie gleich.

Ein weiteres Beispiel ist die Schmerztherapie. In der klassischen Hypnose (Showhypnose) könnte ein Hypnotiseur:in einfach vorschlagen, dass der Schmerz verschwinden wird, ohne das eigentliche Problem anzugehen. In der klinischen Hypnose hingegen wird untersucht, welche psychologischen oder neurologischen Mechanismen den Schmerz verstärken, und es werden gezielte Interventionen eingesetzt, um diese Prozesse zur Schmerzlosigkeit hin zu regulieren.

Wahrscheinlich der wichtigste Unterschied liegt in der Zielsetzung und den Anwendungsbereichen. Während die klassische Hypnose (Showhypnose) häufig für Showzwecke oder zur kurzfristigen Beeinflussung des Geistes genutzt wird, dient die klinische Hypnose einer nachhaltigen therapeutischen Veränderung. Sie wird in medizinischen und psychologischen Kontexten eingesetzt, beispielsweise zur Schmerzbewältigung, Traumatherapie, Angstbewältigung und vielen weiteren Behandlungen.

Die wissenschaftliche Basis

Die wissenschaftliche Basis der klinischen Hypnose sorgt zudem dafür, dass sie von professionell ausgebildeten Therapeutinnen und Therapeuten angewendet wird, die genau wissen, wie Suggestionen gezielt genutzt werden können, um langfristige positive Effekte zu erzielen. Dies ist ein wesentlicher Aspekt, der sie von der klassischen Hypnose unterscheidet, bei der oft keine fundierte Ausbildung erforderlich ist.

Früher einmal…

Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass sich die klassische Hypnose sich brüstet, dass Studien existieren. Jedoch sind das sehr, alte Berichte aus den Anfängen der klassischen Hypnose, also vor mehreren hunderten von Jahren erstellt und somit für die heutige Zeit keinen wirklichen Stellenwert mehr hat. Zudem wird bei modernen Studien die klinische Hypnose verwendet, was auch viel über die veraltete Technik der klassischen Hypnose aussagt.

Wie bereits erwähnt, nutzt die moderne Wissenschaft primär die klinische Hypnose für Studien. Was ein grosser Benefit für jede Hypnosetherapeutin und Hypnosetherapeut mit einer Ausbildung in klinischer Hypnose ist. Da so die Forschung stets vorangetrieben wird.

Medizinische Anerkennung erhält ausschliesslich die klinische Hypnose. [1]

2006 wurde die Hypnotherapie vom Wissenschaftlichen Beirat, als eine wissenschaftlich begründete psychotherapeutische Methode anerkannt.

Dies macht sie zu einer wertvollen Methode im Bereich der modernen Psychotherapie, Medizin wie auch Therapeutinnen und Therapeuten.

Dank dieser modernen Herangehensweise bietet die klinische Hypnose eine wissenschaftlich belegte Möglichkeit, tief verwurzelte Muster zu beeinflussen, Ängste zu lindern und therapeutische Erfolge zu sichern. Sie ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das weit über die einfache klassische Hypnose hinausgeht und eine professionelle, zielgerichtete Behandlung ermöglicht. Die klinische Hypnose kann mit Recht als ein hochentwickeltes Präzisionsinstrument betrachtet werden, das eine exakte und wirksame Veränderung ermöglicht, während die klassische Hypnose (Showhypnose) nahezu nur oberflächliche oder unkontrollierte Effekte hervorruft.

Die Nachfrage ist riesig – das Angebot überschaubar

Was bringt es einer Patientin, einem Patienten, wenn ein auf der Webseite eines therapierenden Menschen eine Therapieform steht, sie aber nicht oder sehr schlecht ausgeführt wird? Genau rein gar nichts. Und genau das erleben leider viele Menschen. Denn die Angst zu versagen, wie auch das fehlende Wissen hindert viele therapierende, die Hypnose anzuwenden. Und genau das ist die Tragik, die dann viele Menschen, die Hilfe suchen erleben müssen.

Denn diverse Ausbildungsstätten bieten kleine, Kurse an, um die klassische Hypnose (Showhypnose) zu erlernen. Es wird so wenig Wissen vermittelt, das es keinesfalls reicht, erfolgreich Menschen zu therapieren. Ob dies ethisch und moralisch korrekt ist, Menschen eine Mini-Ausbildung anzupreisen, mit dem Wissen, dass die «Ausbildungszeit» viel zu kurz ist, um Menschen zu therapieren, darf jeder selber für sich entscheiden.

Wichtig ist, dass die Nachfrage da ist und auch steigt. Dies zeigen Untersuchungen aus den USA. Bekannt ist ja, dass sehr viele Trends von dort kommen und man davon ausgehen kann, dass dies auch in diesem Fall eintreten wird. [2]

Möchten Sie Menschen helfen und dies selbstsicher, mit einem breiten und tiefen Wissen und der Gewissheit, dass Sie Menschen helfen können, da Sie die richtigen Techniken dazu top beherrschen? Dann dürfte Sie das begeistern.

Quellen

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